Wohl die meisten Funkamateure, egal ob Klasse 1,2 oder 3 (bzw. in Zukunft A oder E) machen Funkbetrieb auf UKW. Es ist die einfachste Möglichkeit, schnell und unkompliziert mit relativ kleinen Sendeleistungen und Antennen, gerade auch portabel oder mobil, "on the air" zu gehen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Zum einen gibt es die Möglichkeit, über FM-Direktverbindungen schöne QSOs zu fahren. Hier kommen, gerade in Orten, wo viele dem gleichen OV angehören, oft recht nette Runden zustande, vor allem, wenn man sich auch persönlich kennt, daher auch das geflügelte Wort vom "OV-Telefon", bei uns übrigens auf 145,250MHz oder 145,500MHz.
Eine zweite Möglichkeit, gerade wenn eine Direktverbindung nicht mehr möglich ist, bieten FM-Relais, die - an exponierten Standorten eingerichtet - die Reichweite erheblich vergrößern können. Im Ingolstädter Raum sind es einige Relais, wo viele om's des OV C05 anzutreffen sind, z.B. DB0CP auf 439,025 MHz oder DB0RDT auf 439,150 MHz.
Als dritte Möglichkeit, Phonie auf UKW durchzuführen, sei an dieser Stelle der SSB-Betrieb erwähnt. Zumeist auf 2m (horizontal) erreicht man hier oft relativ weit entfernte Stationen, mit denen eine Verbindung in FM nicht mehr möglich wäre. So ist es auch für Klasse E - Amateure möglich, ausländische Stationen zu arbeiten. Ein 2m-Allmoder und eine HB9CV genügen oft schon; auch wenn bei uns im Donautal die HF-Ausbreitung nicht optimal ist...




