Weltweiter Funkverkehr auf Kurzwelle ist eine faszinierende Sache. Während man als Anfänger oft mit der Tatsache konfrontiert ist, daß die Wellenausbreitung auf UKW eben quasioptisch ist und somit die Reichweite kurz hinter dem Horizont endet, gibt die Kurzwelle uns Funkamateuren die Möglichkeit, mit Menschen in aller Welt zu sprechen. Kurzwellen (im Bereich von 1,8MHz bis 30 MHz) werden von der Ionosphäre bzw. der Erdoberfläche reflektiert und somit über den Horizont hinaus gebrochen.
Die älteste Art der Kommunikation im Amateurfunk ist Morsetelegraphie, kurz "cw" genannt, auf der Kurzwelle. Mit cw kann mit relativ einfachen Gerätschaften und kleinen Sendeleistungen viel erreicht werden; wo die Telefonie schon längst nicht mehr zum Ziel führt, kann ein cw-QSO noch sicher gefahren werden.
Eine andere, sehr weit verbreitete Betriebsart auf Kurzwelle ist SSB (Single Side Band), in dieser Betriebsart wird der Sprechfunkverkehr zum größten Teil abgewickelt. Fast jeder, der auf Kurzwelle QRV sein kann, wird SSB betreiben. Bei dieser Betriebsart wird aus der Amplitudenmodulation heraus der Träger und ein Seitenband unterdrückt.
Auch auf der Kurzwelle sind die digitalen Betriebsarten auf dem Vormarsch. Als Beispiele seien an dieser Stelle Pactor, Amtor und neuere Spielarten wie PSK31 o.ä. genannt. Über kurz oder lang wird man sich auch im Amateurfunk über DRM (Digital Radio Mondiale), also dem digitalen Sprechfunk, Gedanken machen.
Die Kurzwelle allein komplett zu beschreiben ist fast unmöglich und würde auf jeden Fall den Rahmen dieser Seiten sprengen. Für Fragen rund um die Kurzwelle, auch was die Ausbildung zur Klasse A betrifft, bitte Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. klicken.




