Eine Einführung in den Amateurfunk

Über 120 Funkamateure der Stadt Ingolstadt haben sich in dem Ortsverband "C05" des DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) zusammengeschlossen.
Funkamateure sind technisch interessierte Menschen, die sich dem faszinierenden Hobby verschrieben haben, sich mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen drahtlos miteinander zu verständigen und mit diesem Medium zu experimentieren.
 
 

Die Grundsätze der Funkamateure sind:

Amateurfunkdienst im Einzelnen

Gesetzlich anerkannt

Der Amateurfunkdienst ist international geregelt. Er ist ein Funkdienst neben anderen Funkdiensten.
Ebenso wie der Seefunkdienst oder der Flugfunk unterliegt er besonderen Bedingungen und erfährt gleichermaßen den Schutz des ihm zugeteilten Frequenzraumes.

International

Der Amateurfunkdienst kennt durch seine Internationalität und weltumspannenden Funkverkehr keine Grenzen oder Rassenschranken.
Es gibt ca. 1 Mio. Funkamateure in der Welt. In einer Dachorganisation der IARU (International Amateur Radio Union) haben sich 1925 erstmals neun Länder der Erde zusammengeschlossen, um gemeinsam den Amateurfunkdienst nach innen zu regulieren und nach außen zu repräsentieren.
Der DARC gehört der IARU an.

Dem Funkamateur sind bestimmte Frequenzen weltweit zugewiesen. Es sind dies auf Kurzwelle 9 Bänder zwischen 1,8 und 30 MHz. Darüber hinaus dürfen lizenzierte Funkamateure auch auf dem 2m- und 70cm Band und auf weit höheren Bändern verkehren, und dies je nach Lizenzklasse mit bis zu 750W Sendeleistung.

Technisch/wissenschaftlich

In der Erforschung der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen haben sich die Funkamateure durch Pionierleistungen in der Vergangenheit verdient gemacht.
Bewegliche Bilder, digitale Übertragungen und neue Technologien werden bei Funkamateuren mit entwickelt und ausgetestet.
Gerade im Bereich des Low-Cost Sektors und im Hinblick auf effektive Ausnutzung der Hard- und Software spielen die Funkamateure immer wieder eine Vorreiterrolle.

Amateurfunk praxisorientiert

Bevor ein Funkamateur auf den ihm zugewiesenen Frequenzen arbeiten kann, muß er eine Prüfung bei der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation ablegen. Nach Bestehen der Prüfung wird ihm ein Rufzeichen zugeteilt und daraufhin das Amateurfunkzeugnis ausgehändigt.

Fast alle Funkamateure sind in Vereinen oder Clubs Mitglied. Die weitaus größte Anzahl dieser Amateure sind Mitglied im DARC. Hier finden Sie eine Menge gleichgesinnter Freunde, die sich regelmäßig treffen und ihre Freizeit und Hobby gemeinsam gestalten.

Eine alte Tradition ist es, daß sich Funkamateure für erfolgreiche Funkverbindungen sogenannte QSL-Karten zusenden. Mehr sehen Sie darüber im Kapitel C05. Der DARC führt durch den Begleich der jährlichen Grundgebühr den kostenfreien Transport der QSL-Gruß in die ganze Welt durch.


Zuständig für die C05-Homepage ist Olli, DL1ONI.

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vy 73 de Olli, DL1ONI
Zuletzt geändert am 29.4.2009 



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