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Antennenexperimente

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Antennen, sie sind mit die wichtigsten Bestandteile einer Funkstation. Selbst das beste Funkgerät nützt nichts, wenn die Antenne nichts taugt. Nun sind Antennen ja in allen möglichen Ausführungen kommerziell erhältlich. Warum also selber machen ?

Ein Argument ist ganz einfach, daß Antennen nicht unbedingt billig sind. Die Eigenbauten sind halt dann nicht so perfekt, aber deswegen kann man trotzdem ausgezeichnet damit funken.

Der zweite Grund ist der, den ich in Verbindung mit allen Spielarten des Amateurfunks nennen könnte : Es macht einfach Spaß.

Unter den Funkern gibt es ganz skrupellose Gesellen, die fast alles als Antenne benutzen. Das reicht von der Dachrinne, dem Weidezaun oder der Straßenlampe bis zum Baugerüst. Gleiches gilt besonders für Drahtantennen im Kurzwellenbereich, wo die wildesten Formen möglich sind. Für die eigenen Experimente braucht man auch hier nicht viel: z.B. einen alten Transformator, den man zur kostengünstigen Drahtgewinnung nutzt und vielleicht noch ein Stückchen Koaxkabel zum Anschluß. Wem selber die Ideen fehlen, der greift an dieser Stelle zum Rothammel, dieses Buch ist gewissermaßen die "Antennenbibel" unter den Funkamateuren und bietet eine große Zahl von praxisnahen Bauanleitungen. Jetzt kann's auch schon losgehen. Für den, der zu Hause nicht den Platz hat, meterlange Drähte durch die Gegend zu spannen, dem bietet sich diese Möglichkeit auf Fielddays. Hier kann man meist nach Herzenslust rumprobieren und hat auch gleich die OMs um sich, die man bei Fragen ansprechen kann.

Im Prinzip gilt alles was ich über die Kurzwellenantennen gesagt habe natürlich auch für UKW-Antennen. Dabei haben diese den Vorteil der, im Verhältnis, meist kleineren Abmessungen, so daß man auch bei beschränkten Platzverhältnissen besser zurecht kommt.

Also nur Mut - mehr als nicht klappen kann's ja nicht :-) !